… Entspannung …
Das ganze Leben basiert auf dem rhythmischen Wechsel von Anspannung und Entspannung. Spannung und Entspannung gehören zusammen wie Licht und Schatten, sie bilden eine dynamische Einheit.
Langanhaltende, starke Spannung führt dazu, dass der Organismus ermüdet und sich dann auf natürliche Weise entspannt. Dabei werden die verbrauchten Energiereserven wieder aufgebaut und neue Spannung wird möglich.
Die Fähigkeit, sich körperlich und geistig zu entspannen – gedanklich abzuschalten – benötigen wir, um Anforderungen und Belastungen, die uns täglich begegnen, angemessen bewältigen zu können. Grundsätzlich verfügt jeder Mensch über diese Fähigkeit, doch sie ist nicht bei jedem gleich gut entwickelt und manchmal geht sie in lang anhaltenden Stressphasen weitgehend verloren.
Doch sie ist wie jede andere Fähigkeit durch regelmäßiges Üben trainierbar.
Was bewirken regelmäßige Entspannungsübungen?
- Den Abbau körperlicher (Über-)Erregung
- Linderung funktioneller Beschwerden (Kopfschmerz, Muskelverspannungen, Verdauungsprobleme, Bluthochdruck, Magen- und Darmstörungen, Schlaflosigkeit etc.)
- Das Gefühl zunehmender psychischer Gelöstheit
- Erlebnis von Ruhe und Gelassenheit
- Gefühl der Erholung und geistiger Frische
- Bessere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit
- Höherer Grad an Selbstsicherheit
- Verringerung von Ängstlichkeit und Deprimiertheit
Entspannungsverfahren wie z.B. die
Progressive Relaxation (PR) oder
Autogenes Training (AT) dienen dazu, den lebendigen Wechsel zwischen Spannung und Entspannung zu fördern, zu unterstützen oder anzustoßen, wenn dieser aufgrund lang anhaltender Belastungen aus dem Gleichgewicht gekommen oder sogar ganz unterbrochen ist. Die PR und das AT gehören zu den am besten wissenschaftlich untersuchten Entspannungsverfahren. In vielen verschiedenen Studien konnte ihre Wirksamkeit nachgewiesen werden.
Progressive Relaxation oder Autogenes Training können auch gezielt als ergänzende Therapie bei verschiedenen Krankheiten und Beschwerden (siehe oben) eingesetzt werden.
Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, was Sie hinsichtlich eines Entspannungstraining beachten sollten.
Gruppen- und Einzeltrainings